Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren und auf den grünen Button klicken, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden sind.
Datenschutzhinweis

Beitragsseiten

 

Bild 22.12.2011

War früher ein Weiderind nach zwei Jahren schlachtreif, wird ein sechs Monate
altes Kalbheute in vier Monaten schlachtreif gemästet; eine Kuh, die früher 1.700

Liter Milch im Jahr gab, muss heute 10 bis 15.000 Liter/Jahr liefern. Ein Drittel der

Ackerfläche dient heute dem Anbau von Weizen, Mais und Soja als Kraftfutter; ein

Viertel des Landes ist Weideland. Die Rinderhaltung ist durch die Abholzung von

Regenwäldern- im Amazonasgebiet wurden seit 1970 neun von zehn Hektar

Regenwald für Weideland abgeholzt - und die Methanrülpser der Tiere einer der

wesentlichen Beiträge der Landwirtschaft zum Klimawandel; er beträgt, auf die

Landwirtschaft entfallende Entwaldung und Verkehr eingerechnet, rund 20 Prozent.

Die Massentierhaltung schafft zudem ideale Vermehrungsbedingungen für

Krankheitserreger: Oft werden die Tiere daher schon vorbeugend mit Antibiotika

behandelt, die zugleich das Wachstum fördern. Aber die industrielle Tierhaltung hat

dazu geführt, dass wir immer mehr Fleisch essen können, obwohl wir immer weniger

für unsere Nahrung bezahlen.

Die Erfolge der industriellen Landwirtschaft                                              Bild 08.02.2011

In Teilen der Welt verknüpften sich Düngemittel, Mechanisierung und Grüne

Revolution Düngemittel zu der hochertragsreichen Landwirtschaft, die wir heute

kennen, und die es ermöglicht, dass heute auf der Erde rund 7 Milliarden Menschen

leben. Dabei ist die Erzeugung an Nahrungsmitteln pro Kopf in den letzten Jahrzehn-

ten so weit gestiegen, dass niemand Hunger leiden müsste.

Copyright © 2018. All Rights Reserved.