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Ein Traum der Menschheit wurde wahr:                           Bild 22.12.2011

Lebensmittel sind im Überfluss vorhanden und billig wie nie.

Aber die indiestruelle Landwirtschaft hatte einen Preis,

weltweit schätzungsweise 700 Millionen Tonnen Mais, je 600 Millionen Tonnen Reis
und Weizen, 300 Millionen Tonnen Kartoffeln und 214 Millionen Tonnen Soja erzeugt;

ein Teil dieser Ernte geht in die Produktion von 220 Millionen Tonnen Fleisch (etwa

die Hälfte Schweinefleisch und je ein Viertel Rind und Geflügel). Dazu kommen 142

Millionen Tonnen Fisch aus Wildfängen und Aquakultur. Alleine an Getreide werden

im Jahr über 300 Kilogramm pro Kopf der Weltbevölkerung erzeugt. Ein Traum der

Menschheit ist - zumindest in den reichen Industrieländern -

wahr geworden: Hier sind Nahrungsmittel im Überfluss vorhanden und so billig wie

nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. In Deutschland gibt ein Haushalt im

Durchschnitt nur noch 14,5 Prozent seines Einkommens für Nahrungsmittel

(einschließlich Genussmittel) aus - 1970 waren es noch fast 30 Prozent. Besonders

drastisch sind die Auswirkungen beim Fleisch: War dies früher für viele ein

Luxusprodukt (der klassische “Sonntagsbraten”), ist Fleisch so billig geworden, dass

es alltäglich wurde - und wir heute so viel davon essen, dass es schon wieder

ungesund ist: Ein Bundesbürger isst heute im Durchschnitt 60 Kilogramm Fleisch im

Jahr, die Empfehlungen der Ernährungsforscher liegen bei 20 Kilogramm, einem Drittel.

Bild 08.02.2011

In den industrialisierten reichen Ländern führte das reichliche Angebot an
jederzeit verfügbaren, kalorienreichen und billigen Nahrungsmitteln bei

gleichzeitigem Rückgang der körperlichen Arbeit zu einer neuen Epidemie:

Übergewicht. In Deutschland sind fast 60 Prozent der Erwachsenen übergewichtig,

und davon ein Drittel stark übergewichtig (fettleibig); bei den Kindern und

Jugendlichen sind es 15 Prozent.

 

Immer noch nicht besiegt: Der Hunger


 

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