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Störche halten bei Bauer Sans Einzug

Seit einigen Wochen haben sich fünf Jungstörche in Walldürn niedergelassen.


Jungstörche bleiben in kleinen Gruppen zusammen. Sie sind mit drei bis vier, manchmal auch erst mit sechs Jahren geschlechtsreif. Haben sie ihren Patner gefunden, bleiben sie dann meist viele Jahre zusammen.

Am frühen Morgen verlassen sie ihr luftigrs Nachtquartier. Bedächtig und mit langen Schritten staksen sie durch die umliegenden, abgemähten Wiesen und suchen den Boden nach Futter ab. Störche schätzen fleischige Nahrung. Sie fressen unter anderem große Insekten, Kaulquappen, Fische, Wühlmäuse, Ratten, Maulwürfe, Schlangen und Frösche. Was sie auf den Wiesen vor Walldürn fangen, lässt sich nicht genau erkennen. Fest steht, es muß ausreichend sein. Ein Weißstorch braucht täglich ungefähr 700 Gramm Futter. Das entspricht in etwa dem Gewicht von 700 Regenwürmern oder 20 Mäusen.

Und weil Störche einen gewaltigen Appetit haben und vor allem Insekten und deren Larven fressen, sind sie wichtige, natürliche Schädlingsvertilger.

Der größte Feind der Störche ist der Mensch: Da  immer mehr feuchte  Wiesen trockengelegt werden, finden die Störche immer weniger Lebensräume. Die meisten von ihnen kommen heute aber um, weil in der Landwirtschaft immer mehr Gifte gegen Insekten verwendet werden und die Störche diese Gifte mit ihren Beutetieren fressen. Viele der schönen Vögel sterben aber auch in Hochspannungsleitungen. Außerdem werden sie in manchen Gegenden ihrer Winterquatiere gejagt.

 


 

 

 

 

Wenn Störche ruhen, stehen sie oft auf einem Bein und strecken Kopf und Schnabel in die langen Federn des Halses.

Auf dem Anwesen Sans scheinen sie sich ausgesprochen wohl zu fühlen.

Die Nächte verbringen sie in luftiger Höhe, auf dem Futtersilo ...

und auf einem in der Nähe stehenden Baukran.