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Erfreuliche Post für den Biotopschutzbund: Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg

fördert den Erwerb von zwei Grundstücke am Marsbach mit 2400 Euro. Das Bild entstand bei den

Arbeiten im Abschnitt II

 

 

"Wir werten diese Förderzusage nicht nur als erfreulichen Zuschuss, sondern auch als Zeichen der Wertschätzung

und Unterstützung unserer Arbeit durch den wohl größten Naturschutzverband in Baden-Württemberg", so der

Sprecher des Vorstandsteams des Biotopschutzbundes, Rainer Handwerk.

"Mit diesem Grunderwerb und den bereits in unserem Eigentum befindlichen Grundstücken sind wir in der Lage,

langfristig ein weiteres Stück des Marsbach-Oberlaufs zu renaturieren. Dabei werden selbstverständlich bestehende

Pachtverträge, in die wir mit dem Erwerb eintreten, respektiert."

Als besonders erfreulich sieht es der Biotopschutzbund an, dass das auf den jüngst erworbenen Grundstücken

gelegene, unter Naturschutz stehende Feuchtbiotop mit dem markanten Schilf- und Riedgrasbewuchs vom

Pächter mit Sorgfalt geschont wurde.

"Dies ist, besonders bei einem weiteren Biotop, dem ehemaligen Eisweiher der Brauerei Hübner, absolut nicht der

Fall. Hier hat, mutmaßlich ein Landwirt, schlimm gegen die Regeln verstoßen."

Seit 1989 unter den Ministern Dr. h. c. Gerhard Weiser und Dr. Erwin Vetter das Gesamtkonzept Naturschutz und

Landschaftspflege herausgegeben wurde, habe sich in ganz Baden-Württemberg vieles Positives für die Natur getan.

"Das Konzept wurde unter allen zuständigen Ministern, gleich welcher Partei, laufend weiterentwickelt und umgesetzt.

Für uns, als kleine, lokale Bürgerinitiative, ist all das ebenso wie die starke Unterstützung durch Regierungspräsidium,

Kreis und Stadt seit über 20 Jahren die Grundlage für unsere Arbeit", so Handwerk, der sich auch an ein Zitat von

Dr. Weiser und Dr. Vetter vom November 1989 erinnert:

"Die im Gesamtkonzept Naturschutz und Landschaftspflege enthaltenen Leitlinien und Zielvorstellungen sind von

den Landesbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu beachten und bei deren eigenen Maßnahmen zu

berücksichtigen. Die Kommunen sind aufgefordert, gemeinsam mit dem Land an der Verwirklichung mitzuwirken

und darüber hinaus eigene Maßnahmen zu ergreifen."

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 14.08.2013

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