Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren und auf den grünen Button klicken, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden sind.
Datenschutzhinweis

Informationsschilder für den Biotopwanderweg sind angebracht,

begonnen wurde an der Streuobstwiese "Löschenacker".

 


 

Streuobstwiesen sind "Hot spots der Biologischen Vielfalt nördlich der Alpen": Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten sowie über 3.000 Obstsorten besitzen die Streuobstbestände Deutschlands eine ungewöhnlich hohe biologische Vielfalt, sie gehören zu den naturschützerisch bedeutendsten Kulturlandschaften Europas.

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen ganz Mitteleuropas. Sie bieten beste Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt. Die Nährstoffknappheit durch die fehlende Düngung und die nur zwei Mal im Jahr stattfindende Mahd bewirkt, dass keine Pflanzenart überhand nehmen kann. So können zahlreiche Arten nebeneinander existieren. Mehr 5000 Tier- und Pflanzenarten leben auf einer Streuobstwiese. Je nach Bodentyp kommen unterschiedliche Pflanzengesellschaften vor.

 

 


 

Die Informationstafel am "Hummelberg" befasst sich mit dem Thema Bodenerosion

Unter Bodenerosion versteht man in der Bodenkunde die Abtragung von Bodenmaterial
durch Wasser oder Wind. Die Erosionsgefährdung steht in engem Zusammenhang
mit klimatischen, pedogenen und auch anthropogenen Einflüssen. Die Bodenerosion
ist ein natürlicher Prozeß, der in der Erdgeschichte und Bodengenese eine große
Rolle spielt. In unserem Bewußtsein viel wichtiger ist aber die Erosion als Bodenschutzproblem,
als Gefährdung für die Fruchtbarkeit weiter Landstriche.

Die Tafel am "Rebellischen Busch" behandelt das Thema Ackerrandstreifen

Die Bezeichnung Ackerrandstreifen wird für den bewirtschafteten Randbereich auf landwirtschaftlichen Nutzflächen verwendet, auf dem eine Anwendung von Herbiziden und Insektiziden unterbleibt. Damit können sich in diesen Bereichen typische bodenbürtige Ackerwildkräuter (Segetalflora) und die an diese angepasste Fauna entwickeln. Nahezu alle Bundesländer fördern im Rahmen von Ackkerrandstreifenprogrammen die Anlage dieser Naturschutzflächen in der Kulturlandschaft.

Lebensraum Amphibien am Eiderbach

Die Vip I und II Ausgleichsfläche der Stadt Walldürn hat der Biotopschutzbund angelegt



 

Geologie Tafel "Schmittshöhe" W.Kammerer

Gewässerrandstreifen

Gewässerrandstreifen dienen der Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktionen der Gewässer.

 

Temporäre Fliesgewässer

Temporäre Gewässer sind Weihern, die nicht ganzjährig Wasser führen. Sie füllen sich im Frühjahr mit dem steigenden Pegel des Grundwassers, mit der Schneeschmelze und den Frühjahrsniederschlägen mit Wasser. Später im Jahr, wenn der Grundwasserpegel sinkt, die Verdunstung mit den warmen Temperaturen steigt und weniger Niederschlag fällt, trocknen sie langsam aus.

Renaturiertes Teilstück im Oberen Marsbach

 


 

Katzenwiesen Ausgleichsfäche der Stadt Walldürn

 

 


Eulenturm

 

 

 

Karstlandschaft und Dolienen

Höhlen und Dolinen sind das Ergebnis einer als Verkarstung bezeichneten Auf-lösung von Gestein im Untergrund. Das Regenwasser nimmt in der Luft Kohlendioxid auf und wird dadurch „sauer". Bei der Passage durch die Pflanzendecke und den Boden nimmt der Säuregehalt noch zu. Mit Hilfe dieser Säure kann der in reinem Wasser nicht lösliche Kalk angegriffen werden.Verkarstung ist ein Begriff, der im allgemeinen Sprachgebrauch oft unpräzise verwendet wird. Zum einen bezeichnet man damit eine Degradation (Verschlechterung) der Vegetation und des Bodens infolge einer falschen Landnutzung und der Abholzung von Wäldern. Im wissenschaftlich-geologi-schen Sinne dagegen versteht man unter Verkarstung die chemische Auflösung löslicher Gesteine entlang, von Klüften und Schichtfugen. Im Laufe dieses Prozesses wird die Entwässerung eines Gebietes von der Oberfläche in den Untergrund verlegt.

Geschichte der Kalkbrennerei auf der "Schmittshöhe"