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Trotz schlechter Wettervorhersage treffen sich die Vereinskollegen zur diesjährigen Maitour. Wanderführer Berthold Mairon hat eine interessante

und landschaftlich sehr schöne Tour zusammengestellt. In Fahrgemeinschaften ging es nach Obrigheim. von dort aus bergan zum Schloss Neuburg,

weiter nach Hochhausen, in Hassmersheim über die Schleuse nach Neckarzimmern, zurück nach Neckarelz und Obrigheim. Die Tour umfasst 16 km.

 

Der stramme Anstieg belohnt von Schloß Neuburg aus mit einem tollen Ausblick auf das Neckartal.

Erstmals erscheint die Burg 1384 in den Quellen. Nach vielen Besitzern und wechselhafter Geschichte erwarb im Jahr 1845 Graf Karl Wenzeslaus

von Leiningen-Billigheim die Anlage und ließ sie anschließend zu einem Schloss im Stil der Burgenromantik umbauen. In der ersten Hälfte des

20. Jahrhunderts stand die Anlage häufig leer und wurde während des Dritten Reichs als Kreisschulungsburg der NSDAP genutzt.

Seit 1959 dient das Schloss nun als Hotel und Restaurant.

 

Das Konzentrationslager Neckarelz war von März 1944 bis März 1945 eine so genannte Außenstelle des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof

Mehrere Tausend Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, in und um Neckarelz untergebracht,  sollten hier Flugzeugmotoren von der Daimler-Benz-

Motoren GmbH (Tarnname: Goldfisch GmbH) fertigen

 

Schöne Waldpfade führen weiter  nach Hochhausen

Hier befindet sich die Notburga-Kapelle

Bereits von einem freundlichen Herrn erwartet, wird die Gruppe ausführlich über die in der Kapelle befindlichen Kunstschätze und der

Notburga - Legende aufgeklärt

Notburga war die fromme Tochter von Dagobert I von der Burg Hornberg. Als er sie verheiraten wollte, weigerte sich das Mädchen. Bei dem

Gerangel riss der Vater ihr den Arm aus. Sie konnte flüchten. Eine Hirschkuh brachte sie in eine Felsenhöhle und versorgte sie mit Nahrung. Die

Gebeine liegen der Legende nach hier in der Kapelle

Durch ein Naturschutzgebiet führt die Route auf der anderen Seite des Neckars zurück

Das Tempelhaus geht auf den mittelalterlichen Wohnturm einer Johanniterburg mit dem einstigen Namen Burg Elz zurück. Bei dem seit dem

späten 16. Jahrhundert Tempelhaus genannten Gebäude handelt es sich um  die einzige in ihrer authentischen Form erhaltene Johanniterburg in

Baden-Württemberg. Zu den Kunstschätzen des als katholische Kirche genutzten Gebäudes zählt der Conradusstein, eine Grabplatte aus der Zeit um 1300.

Im Innenhof finden von Zeit zu Zeit kulturelle Veranstaltungen statt, in letzter Zeit des öfteren Musikfestivals

Gegen 15.00 Uhr zurück am Ausgangsort ging es heim nach Walldürn, wo im Gasthaus Hirsch der Tag bei leckerem Essen und guter Stimmung seinen

Ausklang findet. Alle Teilnehmer sind sich einig, dass dies, trotz dem durchgängigen Regen, wieder einmal eine sehr schöne und überaus interessante

Wandertour war.Vielen Dank an Wanderführer Berthold für  Planung und Organisation im Vorfeld.