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Heckenpflanzung im Marsbachtal

Regnerisch und nasskalt war es am Samstag Morgen, als sich 14 Helfer vom Biotopschutzbund und 4 Freunde vom LEV an der Oberen Marsbach

zur Pflanzung von 200 Gehölzen treffen.

Entlang des Wiesenweges soll ein weiteres linienhaftes Element im Rahmen der örtlichen Biotopvernetzungsplanung und des landesweiten Biotop-

verbunds angelegt werden .

Neben einer Hecke aus gebietsheimischen Gehölzen wird auch ein "Schmetterlings- und Wildbienensaum" eingesät.

Phil sammelt gerade die Schnüre ein, mit denen die Sträucher zusammengebunden waren.

In diesem Gebiet östlich von Walldürn sind solche Pflanzungen besonders wichtig, da dort im Naturraum "Bauland" nur noch wenige Strukturen

dieser Art in der vom Ackerbau geprägten Agrarlandschaft vorhanden sind.

 

Hecken und Gehölze in freier Landschaft bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie bedeuten Windschutz und Verbesserung des Kleinklimas

und Wasserhaushalts und sie bieten Schutz vor Bodenerosion durch Wasser und Wind.

Auch wenn dies nicht immer die Zustimmung der Landwirte findet, bringt die Pflanzung von Hecken auch Nutzen für die Landwirtschaft. Bereits

wenige Meter von den Hecken entfernt bis hin zum weiteren Einflussbereich wurde durch Untersuchungen u.a. von landwirtschaftlichen Versuchs-

anstalten sogar deutliche Ertragssteigerungen nachgewiesen 
 

 

Hecken fördern die biologische Schädlingsbekämpfung durch dort vorkommende Nützlinge.

Prägung und Bereicherung der Landschaft - durch abwechslungsreiche Landschaftsbilder wird auch der Erlebnis- und Erholungswert gesteigert.

Sie bietet Schutz vor Sonne,Wind, Regen....wenn die Pflanzen angewachsen sind. Im Moment waren alle froh, dass die Pflanzen nach einer guten

Stunde in der Erde waren, denn es fing jetzt richtig an zu regnen. Für die Pflanzen optimal, sie wurden gut angegossen.

Die Helfer zogen sich in die Hütte auf der Schmittshöhe zum Aufwärmen und einer kleinen Stärkung zurück. Wie immer fand die Aktion so einen

gemütlichen Abschluss.

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