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   Bereits einige Tage zuvor wurden die noch etwas offeneren Fllächen durch einen Landwirt mit Schlepper und Mulcher freigepflegt. Am frühen Samstagmorgen trafen

   sich 14 Vereinsmitglieder, um ausgerüstet mit Motorsense und Motorsäge, Rechen und Gabeln der Verbuschung in den Randbereichen zu Leibe zu rücken und die

   gesamte Fläche nochmls zu bearbeiten.

 

 

   Von 1988 bis 2008 diente das Gelände der ehemaligen Fa. Bau-Bonn als Erddeponie. Vom damaligen Forstrevierleiter und dem damaligen Naturschutzbeauftragten

   wurde nach Schließung der Deponie ein  Planentwurf zur Flächenrekultivierung erarbeitet. Nach der Abnahme von  drei Vogelschutzgehölzen in eingezäunten Be-

   reichen im Jahr 2011,  beschlossen die Eigentümer Joachim und Michael Bonn, die  Fläche zur optimalen Weiterpflege dem Biotopschutzbund für einen symbolischen

   Euro zu übereignen.

   Durch das freipflegen der Sukzessionsfläche soll sich dauerhaft ein Mosaik aus Magerwiesen, Mageweiden, Magerrasen, Säumen trockhenwarmer Standorte, Ein-

   zelbäumen und einzelner Gehölzgruppen entwickeln. Die drei Vogelschutzgeölze sollen erhalten und sich natürlich entwickeln dürfen.

   Die Fläche steht im Verbund mit weiteren trockenen Lebensräumen zwischen Walldürn und Waldstetten (u.a. Schmittshöhe, Mondlandschaft) bis hin zu den Wachol-

   derheiden in Hardheim. Das Insektensterben ist in aller Munde. Deshalb ist es wichtig, solche Rückzugsbebiete in der freien Landschaft zu optimieren.

   Georg hat vollen Einsatz gezeigt....

   Solche Rückzugsgebiete in der in der freien Landschaft sind ungemein wichtig. Durch den Artenreichtum an blühenden Bäumen, Sträuchern und Kräutern finden zahl-

   reiche Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen ausreichend Nektar und Pollen. Die Strukturvielfalt gibt Heuschrecken und Käfern Schutz, Lebensraumnischen und

   Nahrung. 

   Speziell die Gehölzstrukturen zwischen und am Rande der Offenflächen erfüllen Funktionen als Brutstätte für Vögel, als Leitstruktur für Fledermäuse und Rückzugs-

   gebiet für Säugetiere.

   Die Fläche dient auch vielen anderen als Trittsteinbiotop in der ansonsten an Strukturen verarmten Landschaft im Naturraum "Bauland".

   Die nun wieder erkennbaren Grünflächen sollen in den nächsten Jahren nachgepflegt und somit dauerhaft offengehalten werden.

   Wünschenswert wäre eine künftige Schafbeweidung nach alter Tradition im Sinne des Naturschutzes.

   Durch die viebeinigen Landschaftspfleger würde das natürlich viel Arbeit sparen und das Pflanzmaterial einer sinnvollen Verwertung zuführen.

   Gegen Mittag war der Arbeitseinsatz der "Biotopler" beendet und es folgte bei einem leckeren Vesper ein gemütlicher Abschluss im Aufenthaltsraum der Halle "Schork".

 

 

 

 

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