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Wer mit offenen Augen durch die Reste unserer Kulturlandschaft geht, dem mag aufgefallen sein, dass einige Pflanzengattungen einen großen Artenreichtum hervorgebracht und ein sehr heterogenes Erscheinungsbild haben.

 

Ein besonderes gutes Beispiel sind die Arten der Gattung Weißdorn {Crataegus}. Bei der Begrünung von Autobahnen wurde millionenfach der Eingriffelige Weißdorn {Crataegus monogyna} gepflanzt, der in dieser Form nicht bei uns heimisch ist. Alle anderen Weißdornarten, die bei uns ein natürliches Vorkommen haben, fanden keine Verwendung. Durch die massive Pflanzung dieser einen, gebietsfremden Art ist die Chance einer regional vorkommenden Weißdornform von seines gleichen bestäubt zu werden äußerst gering - das Verschwinden folglich vorprogrammiert.

 

Die Verwendung von gebietsheimischen Pflanzen sollte deshalb ein "Muss" für jeden Naturschutz-Aktiven sein. Weitere Gründe die dafür sprechen sind:

  • der Erhalt des regionalen Genpools einer Art
  • die optimale Anpassung an regionale Eigenheiten von Boden und Klima
  • das Saatgut wird vor Ort gewonnen - nicht tausende von Kilometern entfernt
  • die Förderung und die Erhaltung des Lebensraums, der an die Pflanzenarten gebundenen Insekten

 

Bei der Planung einer Heckenpflanzung sollte man sich vorher genau informieren, welche Pflanzenarten in diesem Naturraum überhaupft heimisch sind. Eine verlässliche Informationsquelle was gebietsheimische Gehölze und Pflanzen sind, ist die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg

www.Gebietsheimische Gehölze in Baden-Württemberg.de

 

 

 

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