Eine Pflanzaktion, die zu einer wahren Schlammschlacht wurde. In Zusammenarbeit mit dem GVV Hardheim-Walldürn wurden 30 autochtone Bäume um das neue Überlaufbecken im VIP gepflanzt. Die Bäume von der Baumschule Münkel sind gebietsheimisch und alle zertifiziert. Da die jungen Pflanzen nach der Lieferung umgehend in die Erde müssen, verabredeten sich eine Gruppe von Helfern am Montag zum Arbeitseinsatz. Leider hat es am Wochenende stark geregnet, so dass der Boden extrem durchweicht war.

In weihnachtichem Ambiente trafen sich die aktiven „Biotopler“ zum letzten Mitgliedertreffen in diesem Jahr. Seit Bestehen des Vereins wurde das Jahr zum ersten Mal mit einer kleinen Weihnachtsfeier abgeschlossen. Nach gemeinsamen Essen fand die Sitzung wie üblich statt. Bernhard Spreitzenbarth wünschte zum Ablschluss allen ein frohes Weihnachtsfest und übergab das Wort an das rührige „Kreativteam“ Elke Conrad, Inge Koch und Rita Müller, die für alle Süßigkeiten und kleine Präsente vorbereitet hatten. Elke stimmte mit einer Geschichte auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Für die musikalische Untermalung sorgte Volker mit passender Playlist. Nach einer beeindruckenden Ansprache über das Wirken des Biotopschutzbundes im Jahresverlauf hat Sophie Conrad als Christkind kleine Gaben verteilt. Die Runde „Schnäpsle“ von Hirschwirt Michael rundete den Abend hervorragend ab.

Auf Ausgleichsflächen des Gemeindeverwaltungsverband Walldürn-Hardheim wurden auf private Initiative von dem Altheimer Bürger Raphael Neuberger Bäume gepflanzt. Beim Besorgen der Pflanzen von der Baumschule Münkel und beim Einpflanzen unterstütze ihn der Biotopschutzbund. Sogar Bürgermeister Meikel Dörr kam vorbei und brachte den letzten Baum in die Erde. Dies hatte auch den lustigen Hindergrund, dass er bei einer Bürgermeister-Challenge nominiert war, einen Baum zu pflanzen – was mit dieser Aktion erfüllt war. Gleichzeitig hat der die Bürgermeister von Hardheim und Höpfingen nominiert, es ihm gleich zu tun.
Alles in allem eine lobenswerte Aktion die Nachahmer sucht!

Zum ersten Mal waren wir mit Apfelsaft und kleinem Verkaufsstand beim Dürmer Herbst dabei. Von unserer Apfelernte haben wir ein paar Säcke Äpfel für den Markttag zurückgehalten. Sophie und Michael Conrad zeigten live mit unserer manuellen Obstpresse, wie aus Äpfeln leckerer Saft wird. Das war für die Kinder ein riesen Spaß, denn natürlich durften sie das Drehkreuz selber drehen und ihren Apfelsaft auch im Anschluss verköstigen.
Den Restbestand von unserem Bio-Apfelsaft mit Obst aus unseren vereinseigenen Streuobstwiesen haben wir zum Verkauf angeboten und zur Jahreszeit passend, auch Futterhäuser und Nistkästen. Es war erfreulich viel los an diesem Sonntag in Walldürn, so dass dies eine schöne und erfolgreiche Aktion war.

Wie schon in den Jahren zuvor hatten wir Glück mit dem Wetter beim letzten großen Arbeitseinsatz in diesem Jahr. Das großflächige Areal des Biotops Neuensee wurde in mühsamer Handarbeit gemäht, die Mahd im Anschluss zusammengerechelt, auf den Anhänger gegabelt und anschließend als Grüngut abgefahren. Das war eine schweißtreibende Angelegenheit. Der Boden ist sehr uneben und erschwert das Laufen und Arbeiten enorm.
Dies war jedoch der letzte Arbeitseinsatz dieser Art am Neuensee. Der Landschaftserhalterhaltungsverband, kurz LEV genannt, will ab dem nächsten Jahr Wasserbüffel zum Einsatz bringen. Die sollen, ähnlich einer Herde Schafe, das Gras fressen und so eine Mahd überflüssig machen. Wir sind schon alle gespannt, wie das vonstattengeht…. so richtig vorstellen können wir uns das noch nicht…
